Gesetzlich kostenlos (§ 14 WpHG), in 2–4 Wochen abgeschlossen und mit attraktiven Wechselprämien — so wechselst du dein Depot ohne Risiko und ohne Verlust.
Ein Depotwechsel lohnt sich aus mehreren Gründen — und er ist einfacher als die meisten denken. Wer bei einer Direktbank oder Filialbank ist und jährlich Hunderte Euro an Ordergebühren zahlt, kann durch einen Wechsel zu einem Neobroker echte Rendite retten.
Wer von comdirect (mind. €9,90/Order) zu Trade Republic (€1/Order) wechselt, spart bei 12 Einzelorders pro Jahr bereits €107,80. Über 10 Jahre sind das über €1.000 — plus Zinseszins auf das gesparte Geld.
Viele Broker zahlen aktuell Wechselprämien bei Depotübertrag (50–500 €). Das ist ein direkter Bonus obendrauf — quasi eine Vergütung dafür, dass du wechselst. Prämien sind zeitlich begrenzt.
Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital bieten deutlich intuitivere Apps als klassische Direktbanken. Wer täglich seine Investitionen im Blick behalten möchte, schätzt das enorm.
Trade Republic bietet alle ~9.000 ETFs kostenlos als Sparplan — ING nur 700+, comdirect nur 300+. Wer seinen Lieblingsindex nicht im Sparplan findet, findet bei Trade Republic fast sicher die Lösung.
Gemäß § 14 Absatz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) ist der Depotübertrag zwischen Kreditinstituten in Deutschland grundsätzlich kostenlos. Das gilt seit der Einführung der MiFID-II-Richtlinie. Der neue Broker übernimmt die Kommunikation mit dem alten Broker — du musst deinen alten Broker in den meisten Fällen nicht mehr selbst kontaktieren.
Einige ältere Broker berechnen dennoch Übertragsentgelte (bis €25 je Position) — das ist legal, sofern es im Preisverzeichnis ausgewiesen ist. Viele neue Broker übernehmen diese Kosten jedoch als Teil ihrer Wechselprämie. Prüfe die Konditionen deines alten Brokers vorab im Preisverzeichnis, bevor du den Antrag stellst.
Vergleiche Broker nach Kosten, Sparplan-Angebot, Wechselprämien und App. Nutze unseren Depot-Vergleich und unseren Kostenvergleich. Denk auch an die Freistellungsauftrag-Situation beim neuen Broker.
Online-Antrag beim neuen Broker ausfüllen. Video-Ident dauert ca. 5 Minuten. Noch keine Wertpapiere kaufen — warte auf den Übertrag. Freistellungsauftrag gleich beim neuen Depot einrichten.
Aktive Sparpläne beim alten Broker pausieren oder beenden, bevor du den Übertrag beantragst. Sonst kauft der Sparplan während der Übertragungsphase noch ins alte Depot.
Im Online-Banking des neuen Brokers: Depotübertrag-Formular ausfüllen. Benötigt: alte Depotnummer, Name des alten Brokers und die Angabe welche Positionen übertragen werden sollen (alle oder ausgewählte).
Der Depotübertrag dauert in der Regel 2–4 Wochen. Während dieser Zeit können die betroffenen Positionen nicht gehandelt werden. Nach Abschluss: Einstandspreise und Anschaffungskosten im neuen Depot prüfen.
Erst wenn der Übertrag vollständig abgeschlossen ist: Altes Depot schriftlich oder per Online-Banking kündigen. Nie vorher kündigen — das kann den Übertrag blockieren.
Viele Broker belohnen Depotwechsler mit Prämien. Konditionen ändern sich regelmäßig — prüfe immer direkt beim Anbieter.
| Broker | Prämie | Bedingung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| comdirect | bis zu €140 | Depoteröffnung + Aktivität (Trade oder Sparplan) | Befristet — aktuell prüfen |
| ING | variabel | Sparplan-Einrichtung nach Depoteröffnung | Laufende Aktionen |
| Scalable Capital | variabel | Depotübertrag + Prime+ Abo | Zeitlich begrenzt |
| Smartbroker+ | variabel | Depotübertrag ab bestimmtem Volumen | Aktionen regelmäßig wechselnd |
| Trade Republic | keine Prämie | — | Spart durch dauerhaft günstige Kosten |
Ein wichtiger Irrtum: Beim Depotübertrag entsteht keine Steuer. Solange du Wertpapiere nur von einem Depot zum anderen überträgst (ohne Verkauf), sind keine steuerlichen Konsequenzen. Erst der Verkauf von Wertpapieren löst Kapitalertragsteuer aus.
Die originalen Einstandspreise (Kaufkurse) werden beim Übertrag mitüberragen. Überprüfe nach dem Übertrag immer, ob alle Anschaffungskosten im neuen Depot korrekt stehen — Fehler hier können später die Steuer falschen.
Beim neuen Broker sofort einen Freistellungsauftrag einrichten (bis €1.000/Jahr steuerfrei). Den Freistellungsauftrag beim alten Broker entsprechend reduzieren — er gilt gleichzeitig bei mehreren Brokern.
Prüfe vor dem Übertrag die Dividenden-Ex-Tage deiner Positionen. Wenn du kurz vor dem Dividenden-Stichtag überträgst, kann es bei der Auszahlung zu Verwirrungen kommen — besser danach übertragen.
Manche Wertpapiere (bestimmte Zertifikate, geschlossene Fonds, ausländische Sparpläne) können nicht übertragen werden. Diese müssen ggf. verkauft werden — Steuerfolgen hier beachten.
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